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Bildgebung & Diagnostik

Niedrigdosis-CT zur Lungenkrebs-Früherkennung (LDCT)

ENLow-dose CT lung screening (LDCT)

Die jährliche Niedrigdosis-Thorax-CT (LDCT) untersucht aktive und ehemalige starke Raucher auf frühe Lungenkarzinome bei einer effektiven Dosis von rund 1–2 mSv. Der US-amerikanische National Lung Screening Trial (NLST) zeigte eine 20-prozentige relative Senkung der Lungenkrebs-Mortalität gegenüber dem Röntgen-Thorax; die niederländisch-belgische NELSON-Studie bestätigte bei Männern nach zehn Jahren eine Reduktion um 24 Prozent. Die USPSTF empfiehlt seit 2021 (Grad B) das Screening für 50- bis 80-Jährige mit ≥20 Packungsjahren, die noch rauchen oder innerhalb von 15 Jahren aufgehört haben. In Deutschland trat die Lungenkrebs-Früherkennungs-Verordnung des Bundesumweltministeriums im Juli 2024 in Kraft, der G-BA beschloss die entsprechende Richtlinie im Juni 2025, und der Start als Kassenleistung ab April 2026 ist für 50- bis 75-Jährige vorgesehen, die seit mindestens 25 Jahren mit ≥15 Packungsjahren rauchen oder innerhalb der letzten zehn Jahre aufgehört haben. Bekannte Nachteile sind falsch-positive Befunde, Inzidentalome und Überdiagnosen; die strukturierte Lung-RADS-Befundung begrenzt unnötige Abklärungen.

Zuletzt geprüft:

Diese Definition dient der Aufklärung und ist keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Sprich bei gesundheitlichen Fragen mit einer Ärztin oder einem Arzt. Vollständigen Haftungsausschluss lesen