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Umwelt & Exposom

UV-Strahlung und Photoaging

ENUV Radiation and Photoaging

Photoaging bezeichnet die kumulative Hautschädigung durch chronische Sonnenexposition und ist von der intrinsischen Chronoalterung abzugrenzen. UVA-Strahlung (320–400 nm) dringt bis in die Dermis vor, erzeugt reaktive Sauerstoffspezies und induziert Matrix-Metalloproteinasen (v. a. MMP-1, MMP-3, MMP-9), die Kollagen und Elastin abbauen – sichtbar als Falten, Erschlaffung und solare Elastose. UVB (280–320 nm) wird in der Epidermis absorbiert und bildet Cyclobutan-Pyrimidin-Dimere sowie 6-4-Photoprodukte in der DNA; unreparierte Läsionen treiben nicht-melanozytären Hautkrebs an. Eine einzelne UVB-Exposition (2 MED) unterdrückt die Prokollagensynthese für ~24 h. Zum Hautalterungs-Exposom zählen auch Infrarot-A, sichtbares Licht, Feinstaub und Tabakrauch. Täglicher Breitband-Sonnenschutz (LSF 30+, UVA-PF ≥ 10) ist die einzige Maßnahme mit konsistenter Evidenz für eine messbare Verlangsamung von Photoaging.

Zuletzt geprüft:

Diese Definition dient der Aufklärung und ist keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Sprich bei gesundheitlichen Fragen mit einer Ärztin oder einem Arzt. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

Quellen

  1. Fisher GJ, Kang S, Varani J, et al.. (2002). Mechanisms of photoaging and chronological skin aging. *Archives of Dermatology*doi:10.1001/archderm.138.11.1462
  2. Krutmann J, Bouloc A, Sore G, et al.. (2017). The skin aging exposome. *Journal of Dermatological Science*doi:10.1016/j.jdermsci.2016.09.015
  3. Salminen A, Kaarniranta K, Kauppinen A, et al.. (2025). A Comprehensive Review of the Role of UV Radiation in Photoaging Processes Between Different Types of Skin. *International Journal of Molecular Sciences*