Kältethermogenese
ENCold thermogenesis
Kältethermogenese bezeichnet die Wärmeproduktion des Körpers als Reaktion auf Kälte, bestehend aus Zitterthermogenese in der Skelettmuskulatur und zitterfreier Thermogenese durch UCP1-abhängige Aktivierung braunen und weiterer thermogener ('beiger') Fettdepots. Wiederholte Kältereize können in kleinen Bildgebungsstudien die tracerbasierte Glukoseaufnahme im thermogenen Fettgewebe steigern, was lokale Aktivität abbildet und nicht zwangsläufig eine systemische Stoffwechselverbesserung. Ob daraus dauerhafte, klinisch relevante Effekte auf Körperzusammensetzung oder Stoffwechselgesundheit entstehen, wird weiterhin untersucht.
