Zurück zum Glossar
Zellbiologie

Genomische Instabilität

ENGenomic instability

Genomische Instabilität bezeichnet die fortschreitende Anhäufung von Schäden an der Kern- und mitochondrialen DNA, darunter Punktmutationen, Chromosomenumbauten, Kopienzahlveränderungen und Aktivierung von Retrotransposons. Sie entsteht durch endogene Quellen wie Replikationsfehler und reaktive Sauerstoffspezies sowie durch exogene Einflüsse wie UV-Strahlung und Toxine und wird durch eine im Alter nachlassende DNA-Reparatur verstärkt. Als primärer Hallmark des Alterns fördert sie klonale Expansion, Krebsentstehung und Gewebsdysfunktion.