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Kognition & Soziales

Vaskuläre Demenz

ENVascular dementia

Vaskuläre Demenz ist kognitive Beeinträchtigung, die den Alltag stört und auf zerebrovaskuläre Erkrankung zurückgeht; sie ist nach Alzheimer die zweithäufigste Demenzform. Pathologische Substrate sind territoriale Infarkte, Lakunen, Marklagerveränderungen (White-Matter-Hyperintensities), Mikroblutungen und Mikroinfarkte, erweiterte perivaskuläre Räume und chronische Störung der Blut-Hirn-Schranke, oft unter Small Vessel Disease zusammengefasst. Mischpathologie mit Alzheimer-Amyloid und -Tau ist im Alter häufig und erhöht das kognitive Risiko bei gegebener Pathologielast beider Achsen. Die VICCCS-2-Konsensus-Kriterien (2018) operationalisieren milde und ausgeprägte vaskuläre kognitive Störung und unterscheiden Post-Stroke-, subkortikal-ischämische, Multi-Infarkt- und Misch-Subtypen. Therapie zielt auf vaskuläre Risikofaktoren; eine krankheitsmodifizierende Therapie ist nicht zugelassen. Das Lancet-Commission-Update 2024 zu Demenzprävention (Livingston et al.) erweiterte den Katalog modifizierbarer Risikofaktoren auf 14 und ergänzte unbehandelten Sehverlust und hohes LDL-Cholesterin – beides direkt relevant für vaskuläre kognitive Risiken.

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Diese Definition dient der Aufklärung und ist keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Sprich bei gesundheitlichen Fragen mit einer Ärztin oder einem Arzt. Vollständigen Haftungsausschluss lesen