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Stoffwechsel

De-novo-Lipogenese

ENDe novo lipogenesis

Die De-novo-Lipogenese (DNL) ist der Weg, über den die Leber überschüssige Kohlenhydrate — vor allem Glukose und Fruktose — in Fettsäuren umwandelt, die als Triglyzeride in VLDL verpackt oder als Leberfett gespeichert werden. Zwei Transkriptionsfaktoren steuern den Prozess: SREBP-1c, aktiviert durch Insulin, und ChREBP, aktiviert durch intrazelluläre Zuckerphosphate; beide regulieren Acetyl-CoA-Carboxylase und Fettsäure-Synthase hoch. Fruktose ist ein wirksameres DNL-Substrat als Glukose, weil sie die Glykolyse unterhalb des Phosphofruktokinase-Schritts betritt und den Acetyl-CoA-Pool der Leber weitgehend unreguliert überflutet; chronische Überzufuhr fördert Steatose und ist ein zentraler Mechanismus der MASLD. Tracerstudien mit stabilen Isotopen (¹³C-Acetat, Deuteriumwasser) schätzen den DNL-Anteil an hepatischen Triglyzeriden bei MASLD-Patienten auf etwa 15–25 %; absolut gering, doch das entstehende Malonyl-CoA hemmt die mitochondriale Fettsäureoxidation über Carnitin-Palmitoyltransferase I und verstärkt die Lipidakkumulation. Eine nicht-randomisierte isokalorische Studie (Schwarz et al., 2017, n = 41 adipöse Kinder) mit intraindividuellem Kontrolldesign zeigte, dass neun Tage Zuckeraustausch durch Stärke — bei gleicher Kalorienzufuhr — Leberfett, DNL-Fluss und Nüchterninsulin senkte und einen kausalen Zusammenhang zwischen zuckervermittelter DNL und pädiatrischer Hepatosteatose belegt. Die Datenlage ist noch durch kurzzeitige Ernährungsstudien und Tiermodelle geprägt; randomisierte Langzeitdaten bei Erwachsenen mit gesicherter MASLD stehen aus.

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