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Regeneration & HRV

Sympathikusdominanz

ENSympathetic dominance

Sympathikusdominanz beschreibt eine chronische Verschiebung des autonomen Gleichgewichts zugunsten einer anhaltenden Sympathikusaktivierung gegenüber dem Parasympathikustonus, die sich typischerweise in supprimierten HRV-Parametern wie RMSSD und HF-Leistung, erhöhter Ruheherzfrequenz und abgeschwächter nächtlicher vagaler Modulation widerspiegelt. Akute Sympathikusaktivierung ist adaptiv, doch eine chronische Erhöhung durch psychischen Stress, Übertraining, Schlafmangel oder Stoffwechseldysfunktion wird mit Hypertonie, Dysregulation der HPA-Achse und beschleunigter kardiovaskulärer Alterung assoziiert. Es handelt sich nicht um eine klinische Diagnose, sondern um ein operatives Konzept der Longevity- und Sportwissenschaft zur Erkennung dauerhaft beeinträchtigter autonomer Erholung; die Interpretation erfordert den Ausschluss von Störfaktoren wie Dehydratation, Infekt und Messartefakten.

Zuletzt geprüft:

Diese Definition dient der Aufklärung und ist keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Sprich bei gesundheitlichen Fragen mit einer Ärztin oder einem Arzt. Vollständigen Haftungsausschluss lesen