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Zellbiologie

Ubiquitin-Proteasom-System

ENUbiquitin-proteasome system

Das Ubiquitin-Proteasom-System (UPS) ist ein zentraler Weg der Zelle, um kurzlebige, fehlgefaltete oder regulatorische Proteine gezielt abzubauen, und ergänzt den autophagisch-lysosomalen Abbau. Zielproteine werden in einer enzymatischen Kaskade mit Ubiquitinketten markiert: E1-Enzyme aktivieren das Ubiquitin, E2-Enzyme übertragen es, und E3-Ligasen sorgen für die Substratspezifität; K48-verknüpfte Polyubiquitinketten sind das klassische Signal für den Proteasomabbau, während andere Verknüpfungen nicht-abbauende Funktionen erfüllen. Anschließend wird das Protein im 26S-Proteasom entfaltet und in kurze Peptide gespalten. Das UPS steuert Zellzyklus, Signalwege und Stressantworten; seine Aktivität nimmt im Alter ab und trägt zum Verlust der Proteostase und zu Neurodegeneration bei.

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Diese Definition dient der Aufklärung und ist keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Sprich bei gesundheitlichen Fragen mit einer Ärztin oder einem Arzt. Vollständigen Haftungsausschluss lesen